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Doku » Was ist neu in WordPress 1.5


Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Das Infocenter

WordPress hat jetzt eine Übersichtsseite auf der mehrere Informationsstränge zusammenlaufen. Dieser Tellerrand begrüßt einen immer dann, wenn man einen neuen Artikel verfassen möchte und sich darum bei seinem weblog anmeldet. Neben einigen Statistiken zu den eigenen Seiten, werden auf dieser Seite Neuigkeiten aus allen erdenklichen Bereichen der WordPress Community zusammengetragen.


[bearbeiten] Das Theme System

Bislang war die Gestaltung eines WordPress weblogs so eine Sache. Die Orte an denen etwas verändert werden musste, waren teilweise über einige Seiten hinweg verteilt und oft schwer zu finden. Hinzu kam noch, dass sich Gestaltungs- und Funktionscode mitunter recht unübersichtlich mischen konnten. Damit ist jetzt Schluss. Alles, was zur Gestaltung des Weblogs benötigt wird, befindet sich in einem sog. Theme-Ordner, der jetzt auch gleich seinen Platz innerhalb der Hierarchie bekommen hat. Grundsätzlich erleichtert das die Umstellung auf ein anderes Layout, weil man zukünftig in vielen Fällen nur noch den Ordner mit den entsprechenden Templates an einen definierten Ort auf den Server schaffen muss und dann das "Paket" bequem im Administrationsbereich von WordPress auswählen kann. WordPress wurde so modifiziert, dass eine einheitliche Strukturierung möglich wurde. Kniffliche Abfragen quer durch das gesamte weblog entfallen ab jetzt.


[bearbeiten] Theme Editor

Über den Theme Editor lassen sich alle Dateien eines Themes bearbeiten.


[bearbeiten] Plugin Editor

Eins, der neuen Features bei 1.5 ist der Plugin Editor. Sofern man einem Plugin die richtigen Rechte gibt, kann man jetzt die Plugins online bearbeiten. Apropos Plugins: WordPress wurde gewissermaßen aufgebohrt und zahlreiche neue Andockstellen geschaffen. Man könnte nun Plugins entwickeln, die aus dem Adminbereich heraus, eigene Bearbeitungsseiten aufrufen können.



[bearbeiten] Beitrag / Seite schreiben

Neu ist auch eine Funktion, die viele Blogger bei WordPress bisher sehr vermisst haben. Die Erstellung von statischen Seiten. Das sind jene Seiten, die man zwar immer mal direkt sehen will, sich aber nicht, wie gewöhnliche Einträge, im Weblogkreislauf befinden sollen. Klassische Seiten in diesem Sinne, sind das Impressum, ein Archiv, die Kontaktseite, oder andere Seiten, die man direkt aus dem Menü heraus aufrufen möchte. Dies zu realisieren erforderte bisher erweiterte Kenntnisse der Materie und war von Neulingen nur unter größter Mühe zu bewältigen. Die Statische Seite kann man mit diversen Templates verbinden und so in das Gesamtbild des Weblogs relativ leicht einpassen.


[bearbeiten] Textfreigabe

Administratoren haben ab sofort auch die Möglichkeit, die Texte der Autoren unter verschiedenen Vorgaben zu moderieren.


[bearbeiten] Standardkategorie

Neu ab der Version 1.5 von WordPress ist auch die Möglichkeit aus einem Dropdown Menü die Standardkategorie frei zu bestimmen und gegebenenfalls zu ändern.


[bearbeiten] Datei Manager

Über den Datei Manager lassen sich alle Dateien bearbeiten.


[bearbeiten] Der Link Manager

Ist noch wandlungsfähiger geworden. Jeder Benutzer kann jetzt sein persönliches Set einrichten. Mehr sogar: Die Linkliste kann jetzt auch auf einen anderen Benutzer übertragen werden.


[bearbeiten] Spam Prävention

WordPress 1.5 beinhaltet eine neue Zusammenstellung von Regeln um Spam effizienter zu bekämpfen. Am Augenfälligsten ist hier eine neue Liste, die zu der bereits bekannten Moderationsliste hinzukommt. Bisher konnte man durch die Sammlung bestimmter Schlüsselwörter Beiträge herausfiltern, die dann in eine sogenannte Moderationsschleife kamen. Das bedeutet, dass gefilterte Kommentare erst vom Administrator freigeschaltet werden müssen, bevor sie veröffentlicht werden. Ähnlich funktioniert jetzt auch die Zweite Liste (Blacklist), wobei die Kommentare, die über diese Liste gefiltert werden, ohne großes Federlesen, direkt gelöscht werden. Das System kann Kommentare die über offene Proxies versendet wurden (eine übliche Spammertechnik) automatisch erkennen. Die allgemeine Handhabung der Kommentare ist ebenfalls verbessert worden. Das mühselige einzelne auswählen der Kommentare ist passé - man kann Massenlöschungen jetzt einfacher durchführen (zwei Klick Methode). WordPress versucht hierbei zu helfen und hinterlegt verdächtige Kommentare schon mal vorsorglich mit grauer Farbe.


[bearbeiten] Nofollow Attribut

Kurz vor der Veröffentlichung wurde das hitzig diskutierte "nofollow" Attribut integriert, womit zukünftig sämtliche Links in den Kommentaren gekoppelt werden. Diese Maßnahme soll langfristig Spammern die Grundlage entziehen aufgrund der sie in Weblogs spammen. Die Sache ist nämlich die, dass häufig verlinkte Seiten den Suchmaschinen wichtiger erscheinen, als selten verlinkte. Das schlägt sich im sogenannten Pagerank nieder. Je höher er ist, umso höher ist auch die Wertigkeit der Webseite. Spammer nutzen bisher ausgesprochen gerne die Kommentare, um für ihre Seiten Links einzutragen. Hierbei wird besonders auf verwaiste Weblogs gehofft, die auf diese Weise indirekt helfen den Pagerank einer Spamseite zu erhöhen. In einer Konferenz einigten sich sowohl die führenden Webloghersteller, als auch die wichtigsten Suchmaschinenbetreiber darauf das Attribut "nofollow" einzusetzen. Alle Links, die mit diesem Attribut versehen sind, tragen nicht zur Steigerung des Pageranks einer Seite bei. Problematisch ist hier aber, dass dieses Mittel Spam grundsätzlich nicht verhindert und eben auch die erwünschten Links in den Kommentaren disqualifiziert. Die Spamprobleme der Suchmaschinenbetreiber wird auf Kosten der Blogger abgewälzt und zukünftig kommen heiß diskutierte Themen (Jamba) in den Suchmaschinen leider nicht mehr auf die vorderen Plätze.


[bearbeiten] Verbesserung des Codes

Weite Bereiche des Codes aus 1.2 wurde verbessert, korrigiert und optimiert. WordPress benötigt jetzt zum Beispiel nur noch 9 (vorher 13) Tabellen innerhalb der Datenbank.

[bearbeiten] Plugin API

Die Plugin API wurde stark erweitert. Plugin Autoren haben jetzt Zugriff zu beinahe allen Bereichen. Plugins können jetzt direkt in den Administrationsbereich integriert werden und über eigene Konfigurationsseiten eingestellt werden.